Dr. Albrecht Gill, Mitglied im Kulturausschuss Die SPD-Stadtratsfraktion hat beantragt, 2D-Barcodes an sehenswerten, historischen und wichtigen Gebäuden und Plätzen im Stadtgebiet Germersheim anzubringen.
Sie sollen Touristen die Möglichkeit bieten, die Festungsstadt zu jeder Tages- und Nachtzeit auf eigene Faust zu erkunden. Via Internet können so den Besuchern direkt vor Ort alle gewünschten Informationen zu den Objekten zugänglich gemacht werden.
Steht beispielsweise jemand vor dem Weißenburger Tor und scannt mit der Kamera seines Smartphones den Code, öffnet sein Handybrowser ihm die zugehörige Internetseite mit den entsprechenden Informationen zum Weißenburger Tor auf dem Display. Hypertext macht es zudem möglich, von dem Artikel auf weitere interessante Informationen zu verlinken. So kann der Besucher selbst entscheiden, wie tief er in die Stadtgeschichte eintauchen möchte. Die Anzahl der möglichen Informationen, die bereitgestellt werden können, ist dabei –anders als auf einer herkömmlichen Informationstafel- nahezu unbegrenzt. Zudem kann der Text auch im Audioformat zur Verfügung gestellt werden, so dass der Besucher ihn sich via Kopfhörer anhören kann.
Interessant ist auch die Möglichkeit, die Informationen nicht nur in Deutsch, Englisch und Französisch zu übermitteln, sondern in einigen anderen Sprachen, die hier am FTSK gelehrt werden. Die Stadt soll daher auch prüfen, ob eine Zusammenarbeit zur Umsetzung dieser Idee möglich ist.
Die SPD schlägt vor, zur Finanzierung solcher 2D-Barcodes auf die Mittel aus dem Projekt Manage+ zurückzugreifen.
An dieser Stelle sei erwähnt, dass diese Idee nicht allein aus den eigenen Reihen der SPD stammt. Sven Gretschuskin, Germersheimer Bürger und Mitglied der Piratenpartei, hat die Anregung an uns herangetragen. Wir finden dieses Projekt unterstützenswert und haben uns entschlossen, die Idee aufzugreifen und in den Stadtrat einzubringen. Gerne nehmen wir auch Ihre Anregungen auf.