Am ersten Sonntag im Juni waren aufgrund des guten Wetters viele Menschen, ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto am Rhein unterwegs. Einige kamen sicherlich wegen der Neueröffnung des Biergartens am Unkenfunk dorthin, die Mehrzahl allerdings um das Hochwasser des Rheines zu sehen.
Dieser »Hochwassertourismus« wird leider nicht zu verhindern sein. Die dadurch entstehende prekäre Verkehrslage am Unkenfunk hingegen muss und kann sich ändern lassen, so jedenfalls sieht es die SPD.
Wenn selbst die Rettungsfahrzeuge sich kaum noch Ihren Weg zum Einsatzort bahnen können, weil einerseits der Damm vollgeparkt ist, andererseits der Fußgängerweg auch von parkenden Fahrzeugen belegt ist, besteht für solch eine Ausnahmesituation Handlungsbedarf.
Hier sollte die Stadt Abhilfe schaffen, beispielsweise durch Einrichtung eines Parkverbotes auf der Fußgängerseite. Dies ist mit geringen finanziellen Mitteln zu machen und würde die Verkehrssituation erheblich entlasten.
Die SPD regt weiter an, dass in den zuständigen Gremien überlegt werden sollte, bei einem Hochwasserereignis, den Stichdeich in Richtung Bahndamm zu sperren, da dort geparkte Fahrzeuge den Damm belasten.