Stadtplanung

Veröffentlicht am 13.10.2010 in Fraktion

Erdal Koccu, Stadtrat

Wie geht es weiter mit der Stadtplanung? Die Vermarktung der Stadtkaserne wird jetzt in schnellen Schritten voran gehen. Die Planer sind optimistisch, dass es mehrere interessante Bewerber geben wird. Wir alle hoffen dies! Aber die Stadtkaserne ist nicht das einzige Projekt in der Stadtplanung. Die SPD hat immer eine ganzheitliche Betrachtung der Stadtplanung gefordert und unterstützt. Daher stellen sich für uns einige Fragen.

Im direkten Umfeld der Stadtkaserne gibt es einige Vorhaben, die scheinbar in der letzten Zeit nicht richtig vorankommen:

1. Hauptstr. 17:

Wie ist dort der Stand? Es war an Wohnungen und gegebenenfalls auch an eine Weinstube oder Ähnliches gedacht. Gerade dann könnte dies auch die Besucher des „Einkaufszentrums Stadtkaserne“ locken, einen Wein zu trinken und in die Innenstadt zu gehen. Auch war es klarer Wunsch des Stadtrates, diese schöne, aber in die Jahre gekommene Immobilie wieder zum Leben zu erwecken. Deshalb haben wir sie verkauft! Warum geht es nicht weiter? Was kann die Stadt tun bzw. wie kann sie unterstützen?
Viele Fragen auf die die Stadtverwaltung antworten sollte.

2. Braunsches Haus:
Auch hier ein sehr schönes Gebäude, welches aber dringend renoviert werden muss. Was hat die Stadtverwaltung diesbezüglich gemacht? Zu welchen Ergebnissen haben die Gespräche mit der Kreisverwaltung geführt? Vor noch nicht allzu langer Zeit wollte die Kreisverwaltung das Lazarettgebäude des Stadtkasernen-Komplexes beziehen, weil sie Flächen benötigte. Diese Büroflächen waren dort gegeben. Ebenso wäre die Einrichtung von Büroflächen im Braunschen Haus möglich. Beide Projekte müssen angegangen werden, da ansonsten das „Einkaufszentrum“ steht und das Umfeld nicht. Wie würde dies wirken in einer Stadt, die neben guten Einkaufsmöglichkeiten auch den Tourismus fördern will. Aber doch sicherlich nur mit renovierten Häusern und Straßen! Die Hauptstraße wurde in Ordnung gebracht, der Queichbegleitende Weg ist bald fertig. Nun muss auch bei diesen Häusern etwas passieren.

 

Für uns im Landtag

Markus Kropfreiter