Daniel Bambauer, Stadtrat Der Stadtrat hatte im Juli beschlossen, den ehemaligen Schlachthof mit 21 Einfamilienreihenhäusern oder mit vier Blocks mit insgesamt 35 barrierefreien Wohnungen zu bebauen.
Die Verkäuferin des Grundstückes, die städtische Wohnbau, hat nun Anfang September das Grundstück an die Fa. WS-Systembau GmbH verkauft. Diese wird den ehemaligen Schlachthof mit 21 Einfamilienhäusern bebauen.
Die SPD sieht die Bebauung des Geländes mit Einfamilienreihenhäusern als beste Möglichkeit an, da sich diese besser in die Umgebung einpasst als die Variante einer mehrgeschossigen Bebauung, auch wenn hier kein barrierefreier Wohnraum geschaffen werden kann.
Außerdem steht nach Auffassung der SPD ein gänzlicher Verzicht auf jegliche Bebauung, wie er u.a. gefordert wurde, im Widerspruch zum Gemeinwohl, da in Germersheim bezahlbarer Wohnraum fehlt. Ein Umstand, den die SPD immer wieder thematisiert hat.
Wichtig ist, dass nach dem Verkauf des Grundstückes vom städtischen Bauamt sichergestellt wird, dass pro Reihenhaus wirklich nur eine Wohneinheit entsteht und nicht plötzlich doch noch wesentlich mehr als 21 Wohneinheiten entstehen. Leider haben wir mehrere derartige negative Bebauungsbeispiele in Germersheim. Dies gilt es am ehemaligen Schlachthof zu verhindern. Und dafür macht sich die SPD stark.