Antrag auf Barrierefreiheit im Kulturzentrum Hufeisen findet rundum Zuspruch

Veröffentlicht am 04.11.2013 in Kommunales

Elke Bolz, Stadträtin

Die SPD-Stadtratsfraktion stellte im Februar 2013 bei der Verwaltung einen Antrag zur Schaffung eines barrierefreien Zugangs sowie einer barrierefreien Gestaltung des Kulturzentrums Hufeisen:

Die meisten kulturellen Veranstaltungen finden inzwischen im Kulturzentrum Hufeisen statt. In ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen sind heute somit von einem Großteil des städtischen Kulturangebotes ausgeschlossen. Um dieser Tatsache entgegen zu wirken, forderte die SPD die Stadtverwaltung auf, hinsichtlich dieser Gegebenheiten Verbesserungen vorzunehmen.

Im September nun wurde im zuständigen Ausschuss für Jugend, Soziales und Kultur der SPD-Antrag erörtert.
Über bestehenden Handlungsbedarf waren sich alle Sitzungsteilnehmer schnell einig. Auch darüber, dass die Umsetzung barrierefreier Maßnahmen in einer alten Festungsanlage nicht ganz einfach sein wird.
Nach Betrachtung der derzeitigen Sachlage einigte sich das Gremium auf die Umsetzung folgender Maßnahmen:

Die Einrichtung einer behindertengerechten Toilette im Konzertsaal des Hufeisens. Außerdem soll ein Behindertenparkplatz mit Rufanlage auf Höhe der Schrankenanlage (Kita Sterntaler) errichtet werden. Des Weiteren wird eine bessere Beschilderung vorhandener barrierefreier Einrichtungen in Angriff genommen, und es soll ein durchgehender Handlauf am Zugang Konzertsaal montiert werden.

Die SPD-Fraktion regte darüber hinaus an, dass man in den Medien, und beim Kartenvorverkauf auf die örtlichen Gegebenheiten in Bezug auf Barrierefreiheit aufmerksam machen sollte.

Der Kostenrahmen für diese Maßnahmen wird bei den Haushaltsdebatten für das kommende Jahr erörtert.

Die SPD-Stadtratsfraktion sieht sich im Erkennen von verbesserungswürdigen Sachverhalten bestätigt und freut sich auf die baldige Umsetzung von mehr Barrierefreiheit im Kulturzentrum Hufeisen. Denn schließlich sollen alle die Chance haben, an dem interessanten Kulturprogramm unserer Stadt teilzuhaben.

 

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Markus Kropfreiter